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Sich nicht gut genug mit der Mobilfunk-Materie auszukennen, birgt für Verbraucher gewisse Risiken.
Zwar sind diese normalerweise vor allem finanzieller Natur.


Am Ärgernis nach Abschluss eines nicht adäquaten Vertrags ändert dies aber letzten Endes nichts.
Vielmehr ist es ja so, dass viele Kunden eben wegen vormals zu hoher Kosten entscheiden, dass es Zeit für einen Wechsel ist.

Wirkliche Neueinsteiger gibt es angesichts der vielen Millionen Handy-Verträge in Deutschland kaum noch. Wer seinem Provider über viele Jahre die Treue hält, tut dies oftmals aus reiner Bequemlichkeit.
Oder weil man sich sorgt, dass man nach dem Wechsel mühsam allen Geschäftspartnern und privaten Kontakten die neue Nummer übermitteln muss.

Alte Nummer im neuen Vertrag nutzen

Ein Irrglaube, wie Experten immer wieder betonen.
Denn schon seit Jahren besteht im Rahmen von Übergangsfristen das Recht zur Mitnahme der bisherigen Rufnummer zum neuen Anbieter.
Dies spricht also nicht für Festhalten am vermeintlich kostspieligen Tarifmodell.
Zumal es Interessenten im Internet leicht gemacht wird, den passenden Partner zu finden, ohne dass dafür langes Suchen erforderlich wäre.

Die Lektüre der Abrechnungen aus den den vergangenen Monaten gibt zügig Aufschluss darüber, welcher Nutzertyp man selbst ist.

Schreiben Sie vor allem SMS?

Telefonieren sie privat oder geschäftliche pro Monate Hunderte Stunden?

Oder sind Sie ein großer Fan des mobilen Surfens im Internet?

Dies sind die drei wesentlichen Fragen, denen es auf den Grund zu gehen gilt, bevor man eine voreilige Entscheidung trifft.

Kinderleichter Vergleich unter objektiven Bedingungen In Internetportalen zum Thema Mobilfunk können diese Faktoren in Suchmasken eingegeben werden, um eine erste Tarif-Vorauswahl zusammenstellen zu lassen.

Längst locken die Provider in allen Sparten mit Flatrates, die bedarfsgerecht gebucht werden können oder bereits im Standardvertrag über die monatliche Grundgebühr inkludiert sind. Innerhalb weniger Jahre sind die Kosten rapide gesunken.

Schon deshalb lohnt sich beim Vergleich der Blick auf die vertraglich geregelten Laufzeiten des potentiellen neuen Tarifs.

Die Laufzeiten variieren teils erheblich. Von einigen Monaten bis zum bekannten Modell mit einer Vertragsbindung über 24 Monate ist möglich.

Zunehmend gibt es Offerten, bei denen die Anbieter selbst bei Verträgen gänzlich auf feste Laufzeiten verzichten. Und dabei muss es sich nicht unbedingt um die so genannten Prepaid-Verträge handeln. Allerdings: Mitunter sind die Minutenpreise oder die Kosten für den Versand einer Kurznachricht in diesen Fällen höher angesetzt.

Auch der Abrechnungszeitraum für Gespräche (bspw.: im Sekundentakt, pro angebrochener Minute oder je zehn Sekunden) kann unterschiedlich ausfallen. Dennoch gilt, dass Kunden flexibler auf Preisveränderungen auf dem Markt reagieren können, wenn die Laufzeit eher kurz gewählt wurde. Prepaid-Karte muss erst mit Guthaben versorgt werden Das höchste Maß an Flexibilität erreichen Sie fraglos durch die erwähnten Prepaid-Produkte.

Die Prozedur ist stets gleich: Kunden können immer nur dann aktiv werden, wenn ausreichend Guthaben auf der Handykarte verfügbar ist. Anders als in den Anfangstagen gibt es jedoch etliche Ansätze zur Aufladung der Karte. Die normale Überweisung ist inzwischen ebenso möglich wie die Einrichtung eines Dauerauftrags oder der Geldtransfer über moderne Zahlungssysteme.

Auch Prepaid-Telefonie ist vielfach kostspieliger als beim waschechten Vertrag, bei dem die Provider selbst bei Inaktivität zumindest an den Grundgebühren Geld verdienen. Beide Modelle – prepaid wie postpaid (also die Vertragsbindung) haben auf ihre Weise Vor- und Nachteile.

Aufgrund der noch immer zumindest geringen Preisdifferenzen sollten Verbraucher sehr genau wissen, wie oft und in welchem Umfang das Mobiltelefon genutzt wird.

So ergibt sich rasch ein stimmiges Bild, das zuverlässige Aussagen darüber zulässt, welcher Tarif die geringsten Kosten pro Monat verursacht.

Autor: Matthias Nemack

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