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Die Sorgen um einen erneuten heftigen Ausbruch der internationalen Wirtschaftskrise machen vielen Verbrauchern massiv zu schaffen. 
Neben der Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes infolge einer drohenden Rezession gibt es aber noch gänzlich andere Probleme, mit denen sich die Bürger zunehmend befassen müssen: 
Wohin mit meinen Ersparnissen, wenn die Inflationsrate aufgrund ständig neuer Gelder auf dem Kapitalmarkt stetig steigt? Schon einmal, nämlich im Jahr 2007, sahen sich Anleger mit der Frage konfrontiert, wo ihre Rücklagen am besten aufgehoben sind. 
Investitionen an der Börse – etwa in Aktien oder Anleihen – sind vor allem den meisten Kleinanlegern schlichtweg zu riskant.
Auf dem Konto sind finanzielle Reserven unrentabel
Nach Einschätzungen von Finanzexperten wird es trotz des wirtschaftlichen Abschwungs in Deutschland – dem Motor für die gesamte europäische Wirtschaftsunion und Großexporteur – erst einmal keine dramatischen Veränderungen geben. 
 
Sorgenfalten auf der Stirn der Sparer sind also eigentlich nicht angebracht. Dennoch lassen sich viele Verbraucher von der angesprochenen hohen Inflationsrate von über zwei Prozent abschrecken. 

Statt sich auf dem Bankensektor nach lukrativen Geldanlagen umzuschauen, lassen Bankkunden ihr mühsam verdientes Geld einfach auf dem Girokonto liegen. 
Und genau das ist der falsche Weg. 
Nur die wenigsten Konto-Anbieter verzinsen das Guthaben ihrer Kontonutzer. Falls doch, liegt der Guthabenzins meist bei weniger als einem Prozent.
Tagesgeld und Festgeld sollten ohne Gebühren zu haben sein
Das einzige, was den Kunden auf diese Weise gelingt, ist das Senken der Verluste durch die zunehmende Geldentwertung. Dabei sind die Sorgen bis dato eher unberechtigt. 
Denn es gibt Finanzprodukte ohne hohes Investitionsrisiko, mit denen Anleger etwas aus ihrem Kapital machen können. Selbst mit verschiedenen  Kreditkarten sind Zinssätze von mehr als einem Prozent erzielbar.
Besser versorgt sind Anleger in spe nach wie vor mit Produkten aus den Bereichen Tagesgeld und Festgeld. Eine ganze Reihe von Anbietern locken mit jährlichen Zinssätzen, mit dem Sparer mit Glück die Inflationsrate sogar vollständig ausgleichen können. Insbesondere wenn sogar der Zinseszins gewährt wird. Ob Tagesgeld oder Festgeld: Gebühren für die Kontoführung werden meist nicht erhoben, so dass man sich bequem ausrechnen kann, welche Summen über welchen Zeitraum verdient werden.
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Für und Wider genau abwägen vor der Einzahlung: vor allem beim Festgeldmodell
Festgeld-Kunden können bei dauerhafter Bindung an ein Angebot mit höheren Zinssätzen rechnen, berauben sich dadurch aber der Möglichkeit eines frühen Wechsels. Und genau diese Wechseloption macht Tagesgeldkonten für viele Anleger reizvoll. Wer regelmäßig vergleicht, kann durch den Wechsel zu anderen Tagesgeld-Offerten nochmals mehr verdienen. 
Vielfach handelt es sich bei den besten Zinssätzen jedoch um Lockangebote, die nur für einige Monate gewährt werden. Auch Bedingungen wie die gleichzeitige Führung eines kostenpflichtigen Girokontos oder Depots beim gleichen Institut sind nicht unüblich.
Verbraucher, die ständig vergleichen und die neuesten Angebote im Blick haben, können zumindest einiges auf diese Weise. Während Skeptiker abwarten und mitansehen, wie die Ersparnisse auf dem Girokonto schrumpfen. 

Autor: Mattias Nemack
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