TalkTIPP

Kaum im Urlaubsparadies angekommen und schon gab es den ersten Streit? 

Das kann die gesamte gute Laune zerstören. 

 Wenn noch Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Schwindel dazu kommen, ist auch der letzte Rest Vorfreude dahin. 

Der Jetlag macht uns nicht nur müde, er verursacht auch mürrische Launen und Magenbeschwerden. 

Gerade beim Durchqueren mehrerer Zeitzonen tritt diese Schlaf-Wach-Störung auf, die einem ganz schnell die Freude an Strand, Palmen und Meer verdrießen kann.

Populärwissenschaftlich lässt sich der „Zeitzonenkater“ damit erklären, dass die innere Uhr verrückt spielt.

 Plötzlich ist es zu Zeiten taghell, an denen der Körper noch an Dunkelheit und Schlaf gewohnt war. 

Hunger tritt auf, wenn am Heimatort gegessen wurde. 

Gerade bei Reisen in den Osten hat der Jetlag stärkere Auswirkungen, da es dem Menschen leichter fällt, länger wach zu bleiben, als früher aufzustehen. 

 Je nach Reiseentfernung kann die Umstellung bis zu 14 Tage dauern.

US-Forscher haben herausgefunden, warum die innere Uhr verrückt spielt. 

An der Universität von Washington ist man sich sicher, dass zwei Schlafkontrollzentren im Gehirn aus dem Takt geraten. 

 Das eine regelt die Tiefschlafphase, erhält Lichtinformationen durch das Auge und braucht dadurch nur zwei Tage, um sich umzustellen. 

Das andere Zentrum regelt die REM-Schlafphase, die sogenannte „Rapid-Eye-Movement“-Schlafphase. 

Es bekommt keine Lichtinformationen und braucht mehr als eine Woche, um sich einem neuen Tag-Nacht-Rhythmus anzupassen. 

Dadurch ist die natürliche Abfolge der Schlafphasen gestört, der Körper ist unausgeruhter, abgeschlagener, kraftloser. 

 Quasi sagt uns ein Teil des Gehirns, dass wir noch in Europa sind, während das andere schon längst auf Amerika umgeschaltet hat. 

Jetlag ist nicht zu verhindern, doch mit einigen Tricks lassen sich seine Symptome verbessern.

Vor einer Reise kann man schon der neuen Zeit „entgegen schlafen“. 

So sollte man bei einer Reise gen Osten in den Tagen vorher früher schlafen gehen, Richtung Westen sollte man länger wach bleiben. 

Im Flugzeug die Uhr bereits auf die Zeit des Ankunftsortes umzustellen, stellt psychologisch ein. 

Richtung Westen hilft ein Nickerchen, Richtung Osten ein langer Schlaf. 

Viel Flüssigkeit sollte schon während des Fluges getrunken werden, Alkohol und Medikamente sind eher zu vermeiden. 

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Nach Westen hilft eiweißreiche Kost, nach Osten machen Kohlenhydrate passend müde

Nach Ankunft im Urlaubsziel sollte sofort der dortige Tagesrhythmus übernommen, viel in der Sonne an der frischen Luft unternommen werden, aber anstrengende Aktivitäten sind die ersten zwei Tage lieber zu unterlassen. 

 Auf dem Markt sind zahlreiche Melatoninpräparate erhältlich. 

Doch deren Wirkung ist umstritten.

 Wer experimentierfreudiger ist, kann eine neue australische Erfindung ausprobieren.

Forscher der Flinders Universität in Adelaide haben eine Anti-Jetlag-Brille entwickelt, die mit grünem Licht die innere Uhr austricksen soll. 

Ob das wirklich funktioniert? 

Das wird wohl erst die Praxis zeigen!

 Autor: Claudia Koppe

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 TalkTIPP N° 359

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Timeline Post-Nr.: T-05

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